Vermögen zu besteuern diskreditiert Leistung und Erfolg – ja geht’s noch?

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Henrike Rossbach schreibt am 28. August in der Süddeutschen Zeitung:
“Nun zeichnet sich im politischen Diskurs eine neue, beklemmende Entwicklung ab, am anderen Ende der Skala, dort, wo das Geld nicht fehlt, sondern sitzt: Es ist der Versuch, die Diskreditierung von Leistung und Erfolg salonfähig zu machen.”
Der guten Frau ist offensichtlich entgangen, dass Vermögensunterschiede in Deutschland inzwischen Dimensionen angenommen haben, die nicht im Geringsten mit Leistung und Erfolg gerechtfertigt werden können. Es kann nicht sein, dass auf der einen Seite gigantische Vermögen leistungslos vererbt werden können oder Gehälter festgelegt werden dürfen, die keine Entsprechung mehr haben zu der Leistung, die dafür erbracht werden müsste.

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