Solche KI‑Bilder mit „Nur noch AfD“ sind Teil genau der Desinformations‑ und Stimmungsmache, mit der die AfD im Netz Reichweite generiert, und ignorieren oder kontern ist da oft die beste Strategie. [swr]
AfD und Rechtsextremismus
- Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft die AfD als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“ ein, weil in der Partei ein menschenwürdeverletzendes, ethnisch-abstammungsbezogenes Volksverständnis vorherrsche. [verfassungsblog]
- Mehrere Landesverbände und die Junge Alternative gelten ebenfalls als gesichert rechtsextrem oder Verdachtsfall, auch wenn die Partei juristisch dagegen vorgeht. [mediendienst-integration]
KI‑Bilder im AfD‑Umfeld
- AfD‑Gliederungen in Baden‑Württemberg haben bereits nachweislich KI‑generierte Gesichter und Szenen in der Wahlwerbung eingesetzt, etwa eine frei erfundene „Stefanie Müller“, die als scheinbares Neumitglied präsentiert wurde. [www1.wdr]
- Solche künstlichen Motive wirken authentisch, sind aber inszeniert und können Wählerinnen und Wähler über reale Personen, Stimmungen oder Unterstützer täuschen. [deutschlandfunk]
Umgang mit solchen Motiven
- Fachstellen für Medienbildung empfehlen, KI‑Deepfakes und emotionalisierte Propaganda nicht ungeprüft weiterzuverbreiten, sondern sie kritisch zu markieren oder zu melden, um ihre Reichweite zu begrenzen.[klicksafe]
- Sinnvoll ist, im eigenen Umfeld eher sachliche Informationen zur AfD und ihrer rechtsextremistischen Einstufung zu teilen, statt jedes einzelne Fake‑Bild zu diskutieren. [zdfheute]